Copyright Counter

Gegen den Bilderklau

Fotos © Yannick Andrea

Um was es geht:

Copyright Counter ist ein Projekt des SBF, um die missbräuchliche Nutzung von Fotografien (Bilderklau) zu erfassen. Das Projekt richtet sich in erster Linie an Berufsfotografinnen und Berufsfotografen, die ihre Bilder kommerziell veröffentlichen. Die erhobenen Daten sollen im politischen Prozess in der zur Zeit laufenden Urheberrechtsrevision (auch bekannt als AGUR12) von der Arbeitsgruppe Lichtbildschutz verwendet werden.

Die Arbeitsgruppe Lichtbildschutz besteht aus den Verbänden impressum, SAB, SBF, Syndicom, USPP und vfg und hat das Ziel, den Schutz von nicht individuell gestalteten Fotografien analog Deutschland und Österreich auch ins schweizerische URG einzuführen (siehe dazu www.fotografie-urheberrecht.ch).

Zudem soll Copyright Counter den Rechteinhabern bewusst machen, was ihnen durch die missbräuchliche Nutzung ihrer Bilder entgeht. Abendveranstaltungen in den Verbänden sollen über Vorgehen und Möglichkeiten einer Rechtsverfolgung inkl. Durchsetzung von Ansprüchen informieren.


Wie ist vorzugehen

Mit unten angebenem Link gelangt man zu einem online-Formular, welches vollständig ausgefüllt werden soll. Es dürfen nur Missbräuche eingetragen werden, die sich in der Schweiz ereignet haben. Für jedes missbräuchlich verwendetete Bild ist ein eigenes Formularblatt auszufüllen, d.h. bei vier missbräuchlich genutzten Bildern muss das Formular vier mal ausgefüllt werden. Durch betätigen des Buttons <Submit> werden die Daten übermittelt und wir bedanken uns für die Teilnahme am Copyright Counter.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an folgende E-mail-Adresse: copyrightcounter@sbf.ch.

Der Link zu unserem online Formular.


Erfahrungsbericht

Ein SBF-Mitglied berichtet: "Zuerst dachte ich, dass es sich um einen Einzelfall handeln würde, als ich zufällig eines meiner Fotos ohne meine Genehmigung auf einer fremden Webseite vorfand. Aus Neugier begann ich weitere Fotos von mir zu googeln. Die Menge an Funden war erschreckend! Meine Bilder wurden ungefragt auf diversen Webseiten publiziert. Ich begann, bei den Betreibern der Seiten nach der Herkunft der Fotos zu fragen. Als ich sie auf die unerlaubte Nutzung von Bildmaterial hinwies, waren sie sofort bereit, einen angemessenen Betrag nachträglich zu zahlen. Seither suche ich mehrmals im Monat im Netz nach meinen Fotos. Und es lohnt sich: pro Jahr kommt ein Betrag von mehreren tausend, wenn nicht gar zehntausend, Franken zusammen."


SBF Rechtsvorträge «Copyright Counter» mit Stephan Beutler und Beat Ernst:

  • Winterthur: 27. September 2017, Gewerbemuseum. Einladung
  • Bern: 12. Oktober 2017, Liebefeld bei Bern, Einladung
  • Kriens: 26. Oktober 2017, Museum Bellpark Einladung
  • Giubiasco: 7. November 2017, Via Linoleum 14